Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Juli, 2007 angezeigt.

Kampf um freundlicheres Urheberrecht verloren

Die letzte Schlacht ist geschlagen, und es ist leider nicht zu gunsten eines bildungs- und wissenschaftsfreundlichen Urheberrechts entschieden worden.

Trotzdem an dieser Stelle noch einmal der an die zuständigen Bundestagsabgeordneten geschickte Appell unmittelbar vor der Abstimmung:

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestags,
am 5. Juli soll in 2. und 3. Lesung die neuerliche Anpassung des Urheberrechtsgesetzes beraten und verabschiedet werden. Soweit mir die Gesetzesvorlage bekannt geworden ist, ist für mich offensichtlich, dass mit diesem Gesetz die Bundesregierung ihr selbst erklärtes Ziel, nämlich ein „bildungs- und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht“ zu schaffen, vollständig verfehlt hat und dass offensichtlich auch der Bundestag bislang sich nicht in der Lage gesehen hat, diese für Bildung und Wissenschaft fatale Entwicklung zu korrigieren
Ich möchte daher sozusagen in letzter Minute an Sie appellieren, nicht einem Gesetz Ihre Zustimmung zu geben, das den Bedürfnissen u…

Brüssel, Presse, Pannen – Die europäischen Jugendmedientage 2007

Junge Medienmacher aus ganz Europa: Vereinigt euch!Drei Tage lang schreiben, fotografieren, interviewen und daneben noch eine Vielzahl Gespräche führen. Dies sei vorhergeschickt: Das Ziel der Vernetzung zwischen den Journalisten von morgen durch die Arbeit von heute ging weitgehend auf. Der Weg dorthin war aber zum Teil ziemlich holprig und chaotisch und die Organisatoren hinterließen so einiges an „verbrannter Erde“. Sowohl bei den Teilnehmern, wie auch bei den hohen Gästen und Referenten.
Doch bevor es an die kritischen Details geht, skizziere ich erst einmal den Weg dorthin. Um nach Brüssel zu gelangen, war im Vorfeld einiges an Fleiß zu investieren. Ein überzeugender Essay zum Thema „Europäische Medienlandschaft im Jahr 2020“ musste die Bewertung von drei Jurymitgliedern überwinden, um an einen der begehrten Plätze zu gelangen. Jener selektiver Auswahlprozess und über 2000 Bewerbungen auf 270 Plätze aus den 27 Mitgliedsstaaten erzeugte unter den Teilnehmern eine dementsprechend hoh…